Am Palmsonntag (eine Woche vor Ostern ), beim Brezgenmarkt im Hungerbrunnental zwischen Heldenfingen und Altheim/Alb wird die Tradition der Palmbrezel gepflegt.

 

Rund um die Karstquelle  "Hungerbrunnen" gibt es bis zu 200 Marktstände.

 

Damit ist er einer der größten Märkte in Deutschland.

 

Jährlich kommen bis zu 35 000 Besucher auf den Brezgenmarkt .

 

Die Brezel ist auch das Gebäck der Schwaben, durch das die Sonne dreimal scheint.

 

 

Der Markt spielt sich an einem geschichtlich und geologisch bedeutsamen Platz im Hungerbrunnental ab. Dort wo die Markungen Heuchlingen, Heldenfingen und Altheim/Alb zusammenstoßen, gab es einst einen 30 Meter breiten und 40 Meter langen Freiplatz. Hier feierten die Älbler nach harten Wintern das Erwachen des Frühlings mit Markt und Tanz, woraus sich auch ein Heiratsmarkt ergab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Markt im Jahre 1533. Bis zum heutigen Tag ist er ein Treffpunkt von Jung und Alt geblieben. Nicht immer ging es dabei friedlich zu, wie die Chronik überliefert. Wegen "blutiger Händel" verboten 1705 der Rat der Stadt Ulm und 1730 die Regierung in Stuttgart das Fest.

 

Geologisch interessant ist die Karstquelle, der Hungerbrunnen. Die Schüttung hängt stark von den Karstgrundwasserständen ab, die Quelle bleibt oft über Jahre hinweg trocken. Der Hungerbrunnen fließt nur in übernassen Jahren, die früher allgemein Hungersnöte zur Folge hatten. Daher auch die Bezeichnung Hungerbrunnen.

 

Den Besuch des Brezgenmarktes kann man auch mit einer Wanderung über die idyllische Alblandschaft verbinden.

 

Info Am Markttag ist die Zufahrt ins Hungerbrunnental für Pkw gesperrt. Aus den umliegenden Orten verkehren Pendelbusse. Der Fahrpreis beträgt pro Fahrt 1 Euro.

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